Neuigkeiten aus Malawi von "Mary`s Meal":

Mary's Meals Kids

Nach der ersten Schulküche für die Matindi-Schule (1160 Schüler) konnte L.f.A. inzwischen mit einer zweiten Schulküche für die Muonekera-Schule helfen (1312 Schüler).

„Lebenshilfe für Afrika“ arbeitet seit einigen Jahren mit “Mary `s Meals Deutschland e. V.“ ( www.marysmeals.de ) zusammen mit dem Ziel, in Malawi, einem der ärmsten Länder der Erde, das Bildungsniveau der Grundschüler durch eine bessere Ernährung deutlich anzuheben. Die Schulkinder erhalten an den Schultagen eine Mahlzeit mit Likuni-Phala, das in Anlehnung an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hergestellt wird. Likuni Phala besteht zu 65% aus Mais, zu 25% aus Soja und zu 10% aus Zucker. Es wird angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen.

An der Chikwembere-Schule werden z. Z. 1442 Schüler unterrichtet. Dank L.f.A. ist die Schulspeisung für zunächst ein Jahr gesichert.
An den hier genannten drei Schulen konnte L.f.A. bisher direkt (Schulspeisung) oder indirekt (Küchenbau) über 3900 Schülern helfen.
Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten wollen wir diese Hilfe weiterführen. 

Bereits nach kurzer Zeit erkennt man aus der Schulstatistik positive Veränderungen:
So hat z.B. an der Muonekera-Grundschule die Zahl der Aufnahmeprüfungen für die Sekundarschule um 55%  zugenommen. Die Erfolgsquote stieg von 52 auf 72%. Der Schulleiter, Herr P. Chilowa, beschriebt den größten Vorteil, den die Schule und die Kinder durch die Schulspeisungen erfahren: „Die Zahl der Anmeldungen ist drastisch angestiegen und wir haben weniger abwesende Schüler, da die Mahlzeiten die Kinder dazu bringen, auf dem Schulgelände zu bleiben.” Ergänzend dazu noch eine Stimme von Eliza Chrome aus dem Kreis der Mütter, die freiwillig in der Schulküche arbeiten: „Wir lieben es zu kochen, weil der Brei, den wir durch Mary’s Meals zubereiten können, unsere eigenen Kinder motiviert, die Schule regelmäßig zu besuchen.“

Der Schulleiter der Chikwembere-Grundschule, Herr Paul Gonankulawe, beschreibt die Vorteile, die Mary’s Meals an die Schule brachte: „Die größte Veränderung gibt es vermutlich in der Anzahl der Schüler, die regelmäßig in die Schule kommen. Kinder fehlen aus gesundheitlichen Gründen viel weniger als zuvor. Außerdem stieg die Zahl der Anmeldungen (Anstieg um 21% in einem Jahr). Ihre Schulspeisung hat zur Folge, dass einige Kinder nicht hungern müssen und durch Bildung eine Chance auf ein besseres Leben erhalten.“
Sehr treffend sind die Worte einer freiwilligen Köchin, Bettina Samson, zum Schulspeisungsprogramm in Chikwembere: „Die meisten Kinder hier erhalten kein Frühstück oder andere regelmäßige Mahlzeiten zu Hause. Der Brei hilft ihnen, fit und energiegeladen zu bleiben und sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Für sie zu kochen ist das Gleiche, wie sie zu bilden!“

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