Kinderdorf Tabora

Seit Jahren ist den St.Anna-Schwestern, wenn sie vom Gesundheitszentrum aus Hausbesuche machen, das Elend der Waisenkinder aufgefallen. Die Kinder wohnen bei Verwandten, wo sie oft als Last geduldet werden oder sich auf der Strasse herumtreiben. Einige von ihnen sind HIV-Träger oder schon krank; das bewog die Schwestern zu raschem Handeln.

Heute werden 25 Kinder betreut. Sie erhalten die nötige Zuwendung, Kleidung, Nahrung, medizinische Hilfe und Aufgabenhilfe. Die Kinder lernen auch, kleine Dienste zu verrichten und helfen mit bei der Gartenarbeit. Fast täglich klopfen Neue an und bitten um Aufnahme. Bis ein Platz frei ist, müssen sie oft auf später vertröstet werden. Das war der Grund, dass eine grössere Unterkunft mit Küche und Toiletten gebaut wurde.

Kandidatinnen für die Schwesterngemeinschaft und Novizinnen kümmern sich zusammen mit einer Schwester und einer Frau aus dem Dorf um das Wohlergehen der Kinder. Gleichzeitig lernen sie die sozialen Nöte ihres Landes besser kennen und erfahren, wie die St.Anna-Schwestern hier darauf antworten. Gelegentliche Besucher sind beeindruckt von der Fröhlichkeit, vom Gesang und Tanz und von der Kreativität dieser armen, elternlosen Kinder, die im Tagesheim ein sicheres und geordnetes Zuhause gefunden haben.

Sr. Antonita

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