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Kinderdorf Kamishango
Kindertagesstätte bei Monduli Stadt unterstützt durch die Bayerischen Elite - Akademie und die Charity-Staffel von e-fellows.net Netzwerk
St. Nikolaushaus
In Kamishango helfen wir Waisenkindern, deren Eltern an Aids verstorben sind, indem wir für den Unterhalt sorgen und eine gute Schul- und Berufsausbildung ermöglichen. Dabei pflegen wir einen engen Kontakt mit den kirchlichen Stellen sowie mit den Betreuern, Lehrern und Dorfbewohnern. Abends und an freien Tagen leben die Kinder bei Verwandten.
1997 bat der Pfarrer von Rubya, Pater Athanasius, der zu diesem Zeitpunkt 20 Waisenkinder betreute, Werner Schwarz um Unterstützung für sein Projekt. Die Hilfe aus Deutschland ermöglichte den Bau von ”Don Bosco”, dem ersten Haus des Kinderdorfes. Im Juli 2000 wurde das Haus durch den Bischof der Diözese Bukoba, Nestor Timanywa, eingeweiht. Das Haus ist einfach gebaut. Es besteht aus einem großen Aufenthaltsraum für die Kinder, einem Krankenzimmer, einem Untersuchungszimmer und einem Zimmer für die Betreuer sowie aus einer Küche mit Vorratsraum. Zunächst war die Ausstattung noch mangelhaft. Es fehlten Tische, Stühle, Bänke und Regale. Auf Initiative von Werner Schwarz wurde der Verein ”Lebenshilfe für Afrika” im November 2000 gegründet. Der Verein übernahm die Verantwortung für das Kinderdorf. In den Folgejahren wurden ein Bildungshaus und eine Krankenstation errichtet sowie zusätzliche Betreuer eingestellt.
Die Zahl der von uns betreuten Waisenkinder in Kamishango erhöht sich von Jahr zu Jahr, da sich in diesem Gebiet der HIV-Virus rasant ausbreitet.
Wir betreuen zurzeit 246 Waisenkinder, darunter auch mehrere Kinder moslemischen Glaubens.
Außerhalb Kamishangos hat ”Lebenshilfe für Afrika” 15 Kindern den Besuch der weiterführenden Sekundarschule ermöglicht. 5 Kinder erlernen ein Handwerk.
Dem Kinderdorf stehen 6,5 ha Ackerland zur Verfügung. Ein junger Afrikaner mit abgeschlossenem Studium der Agrar- und Forstwirtschaft bringt den Kindern die Grundlagen des Agrarwesens bei. Angepflanzt werden Früchte und Gemüse; das Nahrungsangebot für die Kinder konnte dadurch wesentlich verbessert werden.
Ein großer Fortschritt für das Kinderdorf und darüber hinaus für die Dorfbewohner war der Bau einer etwa 1 km langen Wasserleitung mit Quellfassung durch ”Lebenshilfe für Afrika”. Das Kinderdorf verfügt über einen eigenen Wassertank. Das saubere Wasser ist ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der Waisenkinder und aller anderen Dorfbewohner.
Für die nächsten Jahre zeichnet sich eine stetige Weiterentwicklung des Kinderdorfes ab:
- Die Zahl der Waisenkinder wird von Jahr zu Jahr zunehmen.
- Weitere Gebäude müssen errichtet werden.
- Die Stromversorgung (Z.Z. nur eine kleinere Solaranlage) muss verbessert werden.
- Die begonnene Ausbildung der Waisenkinder in der Landwirtschaft (siehe Projekt ”Landwirtschaft”) muss deutlich aktiviert werden.
- Wichtige Daten der Waisenkinder sollen erfasst werden: Eltern, Geschwister, Verwandte, Lebenslauf (mit Lichtbild) und die lfd. medizinische Versorgung.
- Außerordentlich hilfreich für die weitere Entwicklung des Kinderdorfes wäre die Übernahme einer Patenschaft für ein Waisenkind über mehrere Jahre. Damit bestünde für uns eine gewisse Planungssicherheit.
Wir benötigen pro Kind und Tag im Durchschnitt 50 Cent, entsprechend 180 Euro im Jahr. Einfach können Sie eine Patenschaft übernehmen mit einem Formular auf unserer Seite ”Ihre Hilfe”.
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