Aktuelles

  • Die Bayerische Elite-Akademie, München (www.eliteakademie.de) unterstützt den Bau einer Kindertagesstätte in Monduli Stadt über Einkaufen im Internet.
    Info dazu auf Clicks4Charity
     
  • Ein Staffellauf um unser Projekt in Monduli Stadt aufzubauen.
    Die e-fellows Charity Staffel durch Deutschland
     
  • Reisebericht über den Besuch in Tansania vom 15.02 - 11.03.2008
     
  • Eine-Welt-Preis Baden-Württemberg 2007 in den Katagorien
              
    “Kinder und Jugendliche”
      “Nicht-Regierungsorganisationen und privates Engagement”

    Infos Mitten aus dem Leben – Alltag in Kamishango (August 2007)
                    


    Ein Staffellauf um unser Projekt in Monduli Stadt aufzubauen.
    Die e-fellows Charity Staffel durch DeutschlandStaffel-Logo                        Grundlegende Idee von e-fellows Charity ist ein bundesweit durchgeführter Staffellauf mit dem Ziel Spenden für unser neues Projekt zu sammeln. Die Staffel-Teilnehmer laufen, rudern, reiten, schwimmen oder fahren Rad um “etwas zu bewegen”.            >> mehr erfahren
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  • Reisebericht über den Besuch in Tansania vom 15.02. – 11.03. 08
    Werner Schwarz und Dieter Schweizer (1. u. 2. Vorsitzender von Lebenshilfe für Afrika (LfA)) reisten gemeinsam zur Projektbetreuung nach Tansania.
  • Der Flug führte von Zürich über Nairobi nach Dar es Salaam, Entfernung 6 750 km. Dort fanden bereits die ersten Gespräche mit Sr. Antonita, der zuständigen Oberin der St. Anna Schwestern, für Tansania statt. Am nächsten Tag flogen wir nach Bukoba. Dazu überquerten wir große Teile von Tansania, vorbei am Kilimanjaro, mit einer Höhe von 5 895 m der größten Berg Afrikas. Nach einer Zwischenlandung in Mwanza überflogen wir in einem kleinen Flugzeug den Victoriasee, er ist mit 68 000 km² der größte Süßwassersee Afrikas. Im Vergleich mit den 572 km² des Bodensees ist der Victoriasee 118 mal größer.
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    In Bukoba warteten bereits Sr. Jose Mary, die Leiterin unseres Waisendorfs und Sr. Anastazia auf uns. Gemeinsam fuhren wir zuerst auf Teerstraßen, danach über Sandpisten ca. 70 km nach Kamishango. Schon auf der Zufahrtsstraße wurden wir von vielen Waisenkindern begeistert empfangen. Singend und mit Zweigen winkend begleiteten sie uns das letzte Teilstück bis zum Waisendorf. Zu unserer Freude wurden wir dort auch von einer kleinen Abordnung des Dorfes erwartet und herzlich begrüßt.
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    Bei einem großen Treffen mit Vertretern der politischen und kirchlichen Gemeinde von Kamishango und mit dem Rektor in Begleitung von Lehrern der örtlichen Schule wurden die Schwestern für ihre sehr gute Arbeit gelobt. Ein Lehrer erzählte, durch das Waisendorf habe sich auch das Niveau und der Geist der Schule zum Positiven verändert.
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    In mehreren Gesprächen berichteten uns die Schwestern über ihre Arbeit, über Probleme und Wünsche. Wir besprachen personelle und bauliche Maßnahmen, Abrechnungsverfahren und Monatsberichte. In Gesprächen mit Vertretern einer Baufirma wurde über ergänzende Baumaßnahmen bezüglich des Schwesternhauses (Wassertank, Stützmauer, Garage, Bodenarbeiten) verhandelt. Spürbare finanzielle Einsparungen konnten erreicht werden.

    Wir stimmten der Vertragsverlängerung der Kindergärtnerin, die sehr gute Arbeit leistet, zu. Für den Obst- und Gemüsegarten wird eine ständige Arbeitskraft benötigt, eine geeignete Person soll gesucht und eingestellt werden. Über den Bau eines Zauns um das Grundstück, eines festen Stalls und Duschkabinen für die Kinder wird nach Vorlage der Kostenvoranschläge entschieden. Ein wichtiges Thema war der geplante Stromanschluss an das öffentliche Netz. Nach aktuellem Stand wird nun doch die vorhandene Solarstromanlage erweitert. Das dürfte die sicherste, umwelt-freundlichste und langfristig gesehen auch kostengünstigste Variante sein, ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz soll nicht erfolgen. Für die Warmwasserbereitung über Solarmodule konnten wir bisher noch keine geeigneten Geräte finden, die in Tansania beschafft werden können. Wer kann uns helfen?

    nReisebericht 013Das Ambulanzgebäude im Waisendorf wurde von der Gesundheitsbehörde überprüft. Im Februar erfolgte die offizielle Genehmigung zum Betrieb. Nun können außer den Waisenkindern auch die Dorfbewohner von unserer ausgebildeten Krankenschwester Swarupa betreut werden.

     

    Der auf ein Jahr befristete Vertrag mit den Schwestern für die Leitung des Kinderdorfes Kamishango wurde um 5 Jahre verlängert.

    Es ist eine Freude, die fröhliche Kinderschar in unserem Waisendorf zu erleben. Von Montag bis Freitag gehen sie morgens zuerst in die Schule, die direkt neben dem Waisendorf liegt. Nach der Schule bekommen die Kinder bei uns ein Mittagessen.
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    Am Nachmittag werden sie in 3 Gruppen roulierend wie folgt beschäftigt: Spielen – Nachhilfeunterricht – Beschäftigung im Garten usw. Gegen Abend gehen sie nach Hause zu Verwandten oder Pflegeeltern. Am Samstagvormittag erlernen die Kinder den Anbau von Obst- und Gemüse im Waisendorf. Den Sonntag verbringen sie zu Hause bei den Familien.
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    Ein weiteres Ziel unserer Reise war Monduli Juu, eine Gemeinde am westlichen Rand des Kilimanjarogebietes. In der Sekundarschule für Massaimädchen waren 3 alte Trinkwassertanks mit je 9.000 Litern vorhanden. Vormals hatte jede Schülerin 2 Liter Wasser pro Tag für Wäsche und Körperpflege zur Verfügung. Unser Verein hat nun den Bau von zwei Wassertanks für 68.000 Liter Wasser finanziert. Diese Tanks sind bereits gebaut und mit Regenwasser gefüllt.
    Die angestrebte Versorgung mit Frischwasser lässt sich nur durch eine Quellbohrung realisieren. Dafür stehen dem Verein aktuell noch keine Mittel zur Verfügung.
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    In Monduli Stadt soll nach dem Vorbild von Kamishango unter der Leitung von St. Anna-Schwestern ein weiteres Waisendorf entstehen. Von der Regierung wurde den Schwestern dafür ein großes Grundstück geschenkt. Noch in diesem Jahr kann mit dem Bau eines Hauses für die Kinder begonnen werden. Der Bau eines im Jahr 2009 geplanten Bildungshauses kann voraussichtlich von Sponsoren finanziert werden.
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    Es war insgesamt eine sehr erfolgreiche Reise. Viele Probleme konnten gelöst und Fragen beantwortet werden. Die afrikanische und auch die indische Kultur und Denkweise weichen natürlicherweise stark von der europäischen ab, deshalb ist der persönliche Kontakt so wichtig. Wir sind dankbar für gute Gespräche in einer vertrauensvollen Atmosphäre. 

    Dieter Schweizer


    Brief aus dem DON-BOSCO CENTER, KAMISHANGO   05.07.2007

    Lieber Mr. Werner,
    Grüße mit Liebe, Frieden und Freude von den Schülern und Schwestern aus Kamishango.
    Monatsbericht Juni 2007

    Schüler: Der Monat Juni war sehr erfreulich, aktiv und lebhaft, weil die meisten unserer Schüler hier zu ihren Ferien herkamen, besonders die Schüler der höheren Schulen. Alle Schulen haben am 9. Juni geschlossen. Wir haben dreimal die Woche Unterricht und Arbeit eingerichtet. Sie haben hauptsächlich die Anpflanzung von Bananenbäumen und Ananas betrieben, sie gejätet und mit Gras bedeckt. Wir haben Tomaten, Chinakohl, Spinat und Auberginen gepflanzt. Wir werden damit weiter machen, Süßkartoffeln, Auberginen und Erdnüsse zu ernten.

    Wir haben einige Wettbewerbe für unsere Schüler durchgeführt wie Wettlaufen, Sackrennen, Flasche Füllen und Balancieren gehen. Mutter Heidy hat uns etwas Geld für unsere Kinder gegeben. Wir kauften für jeden einige Geschenke und die Preisverteilung hat Sr. Antonita gemacht. Sie waren sehr glücklich an diesem Tag, so ein Erlebnis zu haben. Jetzt wird das Haus leerer, da die größeren Schüler zu ihren eigenen Schulen abreisen. Grüße von ihnen an Baba Schwarz. Sie sagen Karibu sana Baba!

    Besuch von Sr. Antonita: Wir sind glücklich Sr. Antonita am 19. zusammen mit Sr. Swarupa willkommen zu heißen, die zu einem Seminar nach Tabora fuhr. Ihr Aufenthalt von 5 Tagen bei uns war fruchtbar und bereichernd. Wir machten zusammen die Bauplanung für ein Schwesterngebäude wenig hinter dem Dispensary. Sie wird einen genauen Plan zeichnen und ihn Dir bald schicken. Sie verließ uns am 25. nach Arusha.

    Massai Wachleute: Leider müssen wir Dich darüber informieren, daß uns unsere Massai-Wachleute am 6. Juni verlassen haben. Ihr Großvater ist ernstlich erkrankt und sie mußten von ihm den Segen vor seinem Tod bekommen. Nach ihrem Gehen kamen sie nicht wieder zurück. Wir haben einen anderen Wachmann vom nahegelegenen Dorf eingestellt und er wohnt im Quartier zusammen mit dem Koch.

    Familienbesuche: Wir besuchen weiterhin Familien und haben Besuche bei 101 Familien absolviert. Es ist traurig zu bemerken, daß fast alle Familien darunter leiden, ohne Nahrung zu sein, unter Krankheit, Sorgen und Tod leiden. Fast jeden Tag erhalten wir die Todesnachricht von verschiedenen Familien und von Eltern

    und Verwandten unserer Schüler. Soweit wie möglich versuchen wir, diese Familien zu besuchen. Wir sind auch bis Bumilo, Ikondo und viele andere entfernte Orte gekommen.. Wir wollen versuchen, die Geschichte jedes Schülers zu bekommen, aber es wird Zeit brauchen, das abzuschließen. Wenn Du uns das nächste mal besuchst, werden wir sie Dir geben oder sogar vorher. Wann kommst Du Mr. Werner? Bitte komme immer, wenn es Dir möglich ist. Karibu sana.

    Seminar: Wir planen ein Seminar für Frauen auszurichten. Die erste Wahl sind die Frauen in Ikondo. Letzten Samstag gab es ein Seminar für Jugendliche über Familienleben und moralische Werte, das von der Diözese ausgerichtet wurde. Eines der Talente war unser Student Victor Henry, der auf die Zulassung zum TTC(Lehrerseminar) wartet. Alle unsere Schüler in höherer Ausbildung und zwei unserer Schwestern nahmen an dem Seminar teil. Es war sehr bereichernd und als herausfordern aufgefaßt. Es wurde in der Primarschule in Kamishango ausgerichtet.

    Grüße von unseren Angestellten, Schülern, den Schwestern Swarupa, Epiphania und Cresensia. Übermittle unsere liebevollen Wünsche freundlicherweise an alle Mitglieder der Lebenshilfe. Wir nutzen die Gelegenheit, jedem von Euch für Euren selbstlosen Dienst besonders für dieses Zentrum zu danken.
    Karibuni Sana. Wir wollen einander gegenseitig in unseren gebeten gedenken. Möge Gott Euch alle segnen!
    Mit guten Wünschen
    Sr. Jose Mary.

     

  • Arbeitsbesuch in Tansania
    Die Vorstandsmitglieder Werner Schwarz und Rudolf Brünner kehrten von einem mehrwöchigen Arbeitsbesuch in Tansania zurück. In der Zeit vom 28. 02. 2007 bis zum 18. 03. 2007 waren zahlreiche Abstimmungsgespräche zu führen und die weitere Entwicklung zu planen. Hier ihr Bericht:
     
  • Neues aus Kamishango:
    In dem von ”Lebenshilfe...” in den letzten Jahren erbauten Dorf für Aids-Waisenkinder in Kamishango arbeiten auf Wunsch des Vereins seit März 2007 St. Anna Schwestern (Schweiz, Indien, Tansania) für das Waisenkinder-Projekt. Zunächst haben vier qualifizierte Schwestern wichtige Aufgaben bei der Betreuung der 274 Kinder (Ernährung, Kindergarten, Hausaufgaben), der medizinischen Versorgung (Ambulanz, Gesundheitsfürsorge), der Bildungsarbeit (Kinder- und Erwachsenenbildung), in der Landwirtschaft (Eigenbedarf und Ausbildung) sowie in der Verwaltung übernommen. Die zusätzlichen Personalkosten übernimmt ”Lebenshilfe...”. An der feierlichen Einführung der St. Anna Schwestern am 04. März 2007 nahm auch der Leiter der zuständigen Diözese Bukoba, Bischof Nestor Timanywa, teil.
    SolarElement1


    Das Solarelement der neuen Solarstromanlage zwischen Bildungshaus und Krankenstation




  • Neue Aufgaben in Tabora:
    Die St. Anna Schwestern haben im Herbst 2006 in Tabora mit der Planung eines Kinderdorfes nach dem erfolgreichen ”Modell Kamishango” begonnen und bereits ab Januar 2007 die ersten 25 Waisen- und Straßenkinder aufgenommen. Wir übernehmen die Kosten für Verpflegung, Kleidung und Schulmittel. Tabora 1k


  • Wasser für Massaimädchen in Monduli:
    Nachdem ”Lebenshilfe...” 2005 in der Diözese Sumbawanga (im Süden Tansanias) einen Beitrag zum Ausbau der dortigen Wasserversorgung (Brunnen- und Quellfassungen für 50.000 Menschen) abschließen konnte, wurde der Verein auch im Massailand um Hilfe gebeten, zunächst für die Sekundarschule in Monduli Juu, in der Nähe von Arusha. Die Schule bildet z. Z. 105 Massaimädchen aus.
    Massaischule Monduli Juuk
    Sie müssen sich mit Regenwasser aus Behältern begnügen, sofern solches überhaupt vorhanden ist. Pro Woche “verfügen” die Mädchen nur über 8 Liter Wasser für die Körperpflege und das Waschen der Kleidung. Durch die Klima-Veränderung ist mit einer weiteren Beeinträchtigung der Wasserversorgung zu rechnen. Zunächst soll ein größerer Wassertank gebaut werden. Als endgültige Lösung für Schule und Dorf käme eine Quellfassung mit Bau einer Wasserleitung in Frage.

letzte Aktualisierung: 26.10.2008

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